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Termine:

Eröffnung der Hirschaider Spargelsaison 2017 mit der oberfränkischen Spargelprinzessin Simone 21.04.2017 Eröffnung der Hirschaider Spargelsaison 2017 mit der oberfränkischen Spargelprinzessin Simone
Eröffnung der bayerischen Spargelsaison durch Landwirtschaftsminister Brunner in Kolitzheim-Lindach 05.04.2017 Eröffnung der bayerischen Spargelsaison durch Landwirtschaftsminister Brunner in Kolitzheim-Lindach
Bayerische Erdbeertagung in Freising-Weihenstephan 07.03.2017 Bayerische Erdbeertagung in Freising-Weihenstephan (Programm hier)
Mitgliederversammlung des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. mit dem Ober- und Unterfränkischen Spargeltag in Rödelsee 02.02.2017 Mitgliederversammlung des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. mit dem Ober- und Unterfränkischen Spargeltag in Rödelsee (Programm hier)
Eröffnung der Spargelsaison in Roth 22.04.2016 Eröffnung der Spargelsaison in Roth
Inthronisation der neuen Oberfränkischen Spargelprinzessin und Spargelanstich in Hirschaid 18.04.2016 Inthronisation der neuen Oberfränkischen Spargelprinzessin und Spargelanstich in Hirschaid
Unterfränkische Spargelsaisoneröffnung in Prichsenstadt 15.04.2016 Unterfränkische Spargelsaisoneröffnung in Prichsenstadt
Eröffnung der Gemüse- und Spargelsaison im Knoblauchsland 13.04.2016 Eröffnung der Gemüse- und Spargelsaison im Knoblauchsland
Eröffnung der bayerischen Spargelsaison durch Landwirtschaftsminister Brunner auf dem Viktualienmarkt in München 06.04.2016 Eröffnung der bayerischen Spargelsaison durch Landwirtschaftsminister Brunner auf dem Viktualienmarkt in München
Bayerische Erdbeertagung in Freising-Weihenstephan 01.03.2016 Bayerische Erdbeertagung in Freising-Weihenstephan (Programm hier)
Mitgliederversammlung des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. mit Krönung der Fränkischen Spargelkönigin 2016/2017 in Nürnberg 31.03.2016 Mitgliederversammlung des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. mit Krönung der Fränkischen Spargelkönigin 2016/2017 in Nürnberg (Programm hier)
Unter- und Oberfränkischer Spargeltag in Rödelsee 21.01.2016 Unter- und Oberfränkischer Spargeltag in Rödelsee (Programm hier)
Oberfränkischer Gemüsebautag in Bamberg 17.11.2015 Oberfränkischer Gemüsebautag in Bamberg (Programm hier)
Woche der Erzeuger und Vermarkter in Herrsching, Forum Obst und Gemüse 16.11.2015 Woche der Erzeuger und Vermarkter in Herrsching, Forum Obst und Gemüse (Programm hier)
Feldtag Spargel 'Pflanzenschutz und Bodenbearbeitung' in Nürnberg, Schleswiger Straße 08.09.2015 Feldtag Spargel 'Pflanzenschutz und Bodenbearbeitung' in Nürnberg, Schleswiger Straße (Programm hier)
Eröffnung der bayerischen Spargelsaison am 8. April 2015  durch Landwirtschaftsminister Brunner auf dem Betrieb Adel in Schwabach 08.04.2015 Eröffnung der bayerischen Spargelsaison am 8. April 2015 durch Landwirtschaftsminister Brunner auf dem Betrieb Adel in Schwabach
Bayerische Erdbeertagung in Freising-Weihenstephan 03.03.2015 Bayerische Erdbeertagung in Freising-Weihenstephan (Programm hier)
Mitgliederversammlung des Spargel-Erzeugerverbandes gemeinsam mit den Unterfränkischen Spargeltag in Rödelsee 29.01.2015 Mitgliederversammlung des Spargel-Erzeugerverbandes gemeinsam mit den Unterfränkischen Spargeltag in Rödelsee (Programm hier)
Inthronisation der neuen Oberfränkischen Spargelprinzessin und Spargelanstich in Hirschaid 23.04.2014 Inthronisation der neuen Oberfränkischen Spargelprinzessin und Spargelanstich in Hirschaid
Mitgliederversammlung des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. in Nürnberg mit Vorstellung der neuen Fränkischen Spargelkönigin für die Jahre 2014 und 2015 20.03.2014 Mitgliederversammlung des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. in Nürnberg mit Vorstellung der neuen Fränkischen Spargelkönigin für die Jahre 2014 und 2015 (Programm hier)

Nachrichten:

Spargelsaison 2017 mit großen Schwankungen - kein ruhiges Jahr für die Bauern (23.06.17)
Eröffnung der bayerischen Spargelsaison am 5. April 2017 in Kolitzheim/Lindach (04.04.2017)
Fränkische Spargelbauern mit neuer Vorsitzender (07.02.2017)
Mindestlohn/Mindestentgelt 2017 (SF, 02.01.2017)
Sachbezugswerte 2017 (20.12.16)
Spargelsaison 2016 verlief mittelmäßig (13.07.2016)
Fränkische Spargelkönigin Anna Hennicke aus Nürnberg gekrönt (31.3.2016)
Sachbezugswerte 2016 (12.11.15)
Spargelsaison 2015 - Mindestlohn trübt Ergebnis (23.06.15)
Probleme bei der Umsetzung des Mindestlohns noch ungelöst (11.05.15)
Arbeitszeitgesetz - Ausgleich von Mehrarbeitsstunden (11.05.15)
Tarifvertrag zur Regelung der Mindestentgelte gültig ab 1. Januar 2015 (01.01.15)
Eröffnung der bayerischen Spargelsaison 2015 (31.03.15)
Abdeckung von Spargel ist sinnvoll (26.02.15)
Sachbezugswerte 2015 (04.11.14)
Früher Erntebeginn und gute Nachfrage - Spargelbauern mit Saison 2014 zufrieden(26.06.14)
Fränkische Spargelkönigin bei Minister Brunner (03.06.14)
Fränkische Spargelkönigin Miriam Adel gekrönt (20.03.14)
Spargel aus Franken als geschützte geografische Angabe - jetzt anmelden! (07.02.14)
Sachbezugswerte 2014 (7.11.2013)
Spargelsaison 2013 mit deutlichem Minus (01.07.13)
Sachbezugswerte 2013 (13.12.12)
Mit Spargelsaison 2012 zufrieden (03.07.12)
Düngung und Bodenuntersuchung (25.5.12, pdf-Datei)
Fränkische Spargelkönigin Theresa Sterk gekrönt (08.03.12)
Befristeter Muster-Arbeitsvertrag deutsch/rumänisch mit Textbausteinen (31.01.12)
Sachbezugswerte 2012 (07.12.11)
Rückblick auf eine gute Spargelsaison 2011 (19.07.11)
Informationsblatt der Arbeitgeberverbände zur Arbeitnehmerfreizügigkeit (19.07.11)
Merkblatt für Arbeitgeber zur Vermittlung und Beschäftigung ausländischer Saisonarbeitnehmer (19.07.11)
Düngung und Bodenuntersuchung (25.05.11, pdf-Datei)
Erster fränkischer Spargel (29.03.2011)
Muster-Arbeitsverträge/1-2011 (17.01.2011)
Sachbezugswerte 2011 (21.10.10)
Spargelsaison 2010 - Mäßige Spargelsaison (14.07.10)
Bayerische Spargelsaison endet traditionell an Johanni (22.06.10)
Düngung im Spargel (19.05.10, pdf-Datei)
Keine Beanstandungen bei Spargel (26.04.10)
Fränkische Spargelkönigin Birgit Kretschmann gekrönt (18.03.2010)
Sachbezugswerte 2010 (01.10.09, pdf-Datei)
Muster-Arbeitsverträge/ 12-2009 (01.12.09)
Gartenbau-Informations-System Pflanzenschutz freigeschaltet (29.09.09, pdf-Datei)
Spargelsaison 2009 - Bayerische Spargelbauern mit Saison 2009 zufrieden (07.07.09)
Formular Einstellungszusage/Arbeitsvertrag für polnische Saisonarbeitskräfte geändert (08.05.09)
Sachbezugswerte 2009 ( 27.01.09)
Neuer Tarifvertrag für Saisonarbeitskräfte ab 2009 (08.12.08)
Fränkischer Spargel bei Ministerpräsident Dr. Beckstein (21.05.08)
Neue Fränkische Spargelkönigin gekrönt (14.03.08)
Sachbezugswerte 2008 (19.12.07)
Eckpunkte für die Zulassung mittel- und osteuropäischer Saisonarbeitskräfte für die Jahre 2008 und 2009 (12.12.07)
Formulare für polnische bzw. rumänische Saisonarbeitnehmer (19.02.07/15.05.2007)
Sachbezugswerte 2007 und Tariflöhne (24.01.07)
Spargel aus Franken als geschützte geographische Herkunftsangabe (21.06.04)
Einkaufen beim Spargelbauern: www.spargel-franken.de (10.03.03)

 

Spargelsaison 2017 mit großen Schwankungen -
kein ruhiges Jahr für die Bauern

(SF, 23.06.17)
Die Direkt- und Selbstvermarktung erwies sich in Bayern auch in der Saison 2017 wieder einmal als tragende Säule des heimischen Spargelanbaus. Bedingt durch starke Ernteschwankungen lief der Absatz über den Großhandel und die Großmärkte vielfach unbefriedigend.

Preise ab Hof zufriedenstellend, Großmarkt unter Druck
Gemessen an dem von 8 € auf 8,60 € pro Stunde gestiegenen Mindestlohn in der Landwirtschaft hätten heuer die Spargelpreise sowohl im Hof-Verkauf wie auch im Großhandel deutlich nach oben gehen müssen. Rückblickend konnten jedoch nur in der Anbauregion Abensberg die höheren Lohnkosten zum Teil auf höhere Spargelpreise umgelegt werden. In der Region Schrobenhausen blieben die gemittelten Preise nahezu unverändert oder leicht rückläufig.

In Franken konnte im Ab-Hof-Verkauf lediglich bei der Sortierung I (10 - 16 mm) eine Anhebung um 3,1 % von 8,00 auf 8,25 €/kg erzielt werden. Die Sortierung I (16 mm+) fiel von 9,25 auf 8,75 €/kg um 5,4 % zurück, ebenso wie die Sortierung II um 3,2 % von 7,75 auf 7,50 €/kg.

Gravierend war die Preisrücknahme an den Großmärkten. Bedingt vor allem durch die zum Teil extremen Schwankungen der Anliefermengen ging in München der durchschnittliche Großhandelsverkaufspreis (netto) für die Sortierung I (16 - 26 mm) von 6,50 €/kg im Jahr 2016 auf 5,50 €/kg um 15,4 % zurück. Für die Sortierung II (16 mm+) fiel der Preis sogar um 25 % von 5,00 € auf 3,75 €/kg. Von mehreren Großmärkten wurde bundesweit berichtet, dass Händler an Tagen mit besonders viel Anlieferung nicht mehr bereit waren, überhaupt Spargel anzunehmen.

Saisonverlauf
Mit den für die Jahreszeit extrem warmen Temperaturen im März setzte auch die heimische Spargelernte explosionsartig ein. Die Nachfrage war zunächst noch schwach, denn Gastronomie und Handel hatten sich noch nicht auf das Saisongemüse ausgerichtet. Lieferungen aus Süd­europa wurden im Großhandel im Bereich von 2 €/kg vertrieben. Auch heimischer Spargel musste bereits Anfang April im Großhandel deutliche Preisabschläge hinnehmen.

Die Erntemengen im April und Anfang Mai waren wegen der folgenden anhaltenden kalten Witterung übersichtlich. Jedoch hatten auch die Verbraucher bei den kalten Temperaturen keine große Lust auf Spargel.

Mitte Mai drehte das Wetter. Wärme und Feuchtigkeit sorgten wieder für größere Erntemengen. Gleichzeitig stieg auch die Verbrauchernachfrage. Bereits Ende Mai war jedoch dann das Angebot aus heimischem Anbau so groß, dass sich insbesondere zu Wochenbeginn größere Überhänge bildeten. Die Preise im Großhandel und auch im Einzelhandel rutschten erneut ab. Bereits Anfang Juni neigte sich die Spargelsaison dem Ende entgegen. Die Lieferungen an die Märkte gingen deutlich zurück. Auch die Pfingstferien in Bayern sorgten für ruhige Nachfrage.

Grünspargel
Über die gesamte Saison blieben im Handel die Lieferungen an grünem Spargel aus heimischer Erzeugung begrenzt. Die Preise waren auf stabilem Niveau. Der Anteil von Grünspargel an den gesamten Spargelkäufen in Deutschland liegt mittlerweile bei ca. 11 %. Bemerkenswert ist auch, dass mit Grünspargel neue Käuferschichten erschlossen werden.

Statistiken und Grafik
Die detaillierte Auswertung der bayerischen Saison 2017 von der Kalenderwoche 14 bis 25 für die Ab-Hof-Verkaufspreise (brutto) in den Regionen Schrobenhausen, Abensberg und Franken mit den Großhandelsverkaufspreisen (netto) von der Großmarkthalle München, die Entwicklung der Spargelanbauflächen in Bayern von 2000 bis 2016 sowie die Entwicklung der Spargelpreise von 2000 bis 2017 finden Sie hier.

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Eröffnung der bayerischen Spargelsaison am 5. April 2017 im unterfränkischen Kolitzheim Frühlingstemperaturen leiten frühe Spargelsaison ein

(SF 04.04.17)

Im unterfränkischen Kolitzheim wird heuer am 5. April 2017 die bayerische Spargelsaison eröffnet. Der offizielle Anstich durch den bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner erfolgt um 10.00 Uhr auf dem Spargelhof von Peter Seufert in Lindach, einem Ortsteil von Kolitzheim.

Mit den warmen Temperaturen konnten Ende März bereits bayernweit die ersten Stangen geerntet werden. Die Spargelsaison läuft heuer daher recht früh an. Die offizielle Eröffnung kommt daher gerade zur richtigen Zeit, um die breite Öffentlichkeit auf das Frühjahrsgemüse hinzuweisen. Spargelliebhaber und Feinschmecker warten schon seit Wochen auf die ersten Stangen.

Mit gut 3.000 Hektar Anbaufläche und einer Erntemenge von ca. 20.000 Tonnen hat sich der Spargelanbau in Bayern vom Nischendasein heraus zu einem bedeutenden saisonalen Jahreshöhepunkt entwickelt. Miriam Adel, die Vorsitzende des Spargel-Erzeugerverbandes Franken, sieht die Spargelbauern für die Saison gut gerüstet. Nach der Ernte im Vorjahr konnten die Spargelpflanzen den Sommer über reichlich Nährstoffe für die neuen Triebe einlagern. Auch der kalte Winter hat den Pflanzen tief in der Erde nicht geschadet. Nun sorgen Ende März die warmen Temperaturen für einen frühen Saisonstart. Wenn der Frühling mit gleichmäßigen, milden Temperaturen weiter anhält und es auch gelegentlich regnet, rechnet die Vorsitzende der fränkischen Spargelbauern mit einem sehr guten Spargeljahrgang. Bis zum 24. Juni, dem traditionellen Ende der heimischen Spargelsaison, steht für die Spargelbauern noch reichlich Arbeit an.

Der Spargelhof von Peter Seufert ist ein landwirtschaftlicher Betrieb mit dem Schwerpunkt Spargel. Die leichten Sandböden in der Region sind ideal für den Spargelanbau. So bewirtschaftet Peter Seufert von den 53 Hektar landwirtschaftlicher Fläche 20 Hektar mit Bleichspargel und 3 Hektar mit Grünspargel. 4 Hektar sind Junganlagen, die noch nicht beerntet werden können. Den Spargel verkauft Peter Seufert direkt an die Verbraucher ab Hof und über Verkaufsstände. Auch Gastronomie-Betriebe im Raum Schweinfurt, Würzburg und Bamberg werden mit Lindacher Spargel beliefert. Als besonderen Service können sich die Kunden den frischen Spargel auch direkt am Hof schälen lassen.

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Fränkische Spargelbauern mit neuer Vorsitzender

(SF 02.02.17)
Miriam Adel aus Schwabach ist die neue Vorsitzende des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. Bei der Mitgliederversammlung am 2. Februar 2017 im unterfränkischen Rödelsee wurde die 24jährige ehemalige Fränkische Spargelkönigin einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Der bisherige Vorsitzende, Hans Höfler aus dem Nürnberger Knoblauchsland, hatte aus gesundheitlichen Gründen nach 26 Jahren das Ehrenamt abgegeben. Hans Höfler freute sich, dass er den Erzeugerverband in junge, aber doch erfahrene Hände übergeben konnte.

Frau Adel hat Politikwissenschaft/Medienwissenschaften in Erlangen studiert und arbeitet jetzt im Landratsamt Roth als Regionalmanagerin und kümmert sich auch dort um die Vermarktung von regionalen Produkten. Der landwirtschaftliche Betrieb der Eltern in Schwabach bewirtschaftet 12 Hektar mit Spargel. In den Jahren 2014 und 2015 hat Miriam Adel bereits die Spargelbauern als Fränkische Spargelkönigin in der Öffentlichkeit vertreten. Durch ihre Erfahrung mit Spargel von Kind auf, durch ihr Studium und durch ihre Tätigkeit als Fränkische Spargelkönigin hat Frau Adel ideale Voraussetzungen für den Vorsitz des Verbandes, so Hans Höfler bei der Amtsübergabe.

Hans Höfler hat im Jahr 1991 den Verband, damals noch als Spargel-Erzeugerverband Nordbayern e.V., mitgegründet und war seither der Vorsitzende. Unter seiner Ägide wuchs der Verband in Ober-, Unter- und Mittelfranken auf 150 Mitglieder und wurde zu einer einflussreichen Interessenvertretung aufgebaut. Der Erhalt der für Franken typischen vielen kleinen Spargelbauern lag ihm sehr am Herzen. Daher hat er auch die Eintragung von fränkischem Spargel als geschützte geografische Angabe (g.g.A.) vorangetrieben und die Öffentlichkeitsarbeit mit Fränkischer Spargelkönigin, mit regionalen Spargel-Prinzessinnen, Spargel-Saisoneröffnungen und Werbematerialien gestärkt.

Frisch ist Spargel am besten, daher hält der Trend zu Spargel aus der unmittelbaren Region weiterhin an. Im vergangenen Jahr wurde in Bayern mit über 3.400 Hektar ein neuer Anbaurekord verzeichnet, mit fast 20.000 Tonnen konnten die bayerischen Spargelbauern auch einen neuen Spitzenwert bei der Erntemenge erzielen.


Bildquelle: Bayerischer Bauernverband

Miriam Adel, die neu gewählte Vorsitzende des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V., Hans Höfler, der ehemalige Vorsitzende, und die amtierende Fränkische Spargelkönigin Anna Hennicke (von links)

 

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Mindestlohn/Mindestentgelt 2017

(SF, 02.01.17)

Zum gesetzlichen Mindestlohn und zur noch geltenden Ausnahmeregelung, dem tariflichen Mindestentgelt in der Landwirtschaft, gilt Folgendes:

- Seit Januar 2017 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,84 Euro/Stunde (brutto), so wie er von der Mindestlohnkommission vorgeschlagen wurde.

- Auch in der Land- und Forstwirtschaft und im Gartenbau stieg das tarifliche Mindestentgelt. Es beträgt seit Januar 2017 bundeseinheitlich 8,60 Euro/Stunde (brutto). Zum 1. November 2017 erhöht sich das tarifliche Mindestentgelt nochmals auf dann 9,10 Euro/Stunde (brutto). Ab Januar 2018 entfällt auch für die Landwirtschaft die Ausnahmeregelung (tarifliches Mindestentgelt), es gilt dann der gesetzliche Mindestlohn.

 

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Spargelsaison 2016 verlief mittelmäßig

(SF, 13.07.16)
Über ganz Bayern gesehen verlief die Spargelsaison 2016 wegen des ständig zu kühlen Wetters ohne große Höhen und Tiefen. Jedoch weichen die Auswertungen der Spargelbauern auch in Bayern zum Teil erheblich voneinander ab, von sehr zufrieden bis enttäuschend ist alles zu finden.

Mit über 3.300 Hektar Anbaufläche wurde heuer in Bayern ein neuer Rekord aufgestellt. Auf­grund des kühlen Frühlings wurden jedoch nicht auch neue Rekordmengen geerntet. Teilweise war besonders vor den Feiertagen im Mai das Angebot sogar knapp.

Im Norden und Osten Deutschlands wird von einer schwierigen Saison gesprochen. Hier ist nicht die Direktvermarktung die tragende Säule, sondern die Vermarktung über Großhandel und Handel.

Positiv für die bayerischen Spargelbauern wirkte sich aus, dass der Trend zu frischem Spargel aus der Region weiter angehalten hat. Die Spargelliebhaber warteten bis heimischer Spargel geerntet war und kauften dann am liebsten direkt beim Spargelbauern. Ausländische Herkünfte fanden immer weniger Käufer.

Im Ab-Hof-Verkauf konnten sich die Spargelpreise in Bayern im Durchschnitt gut behaupten. Die höheren Kosten aufgrund des Mindestlohnes konnten jedoch nur zum Teil ausgeglichen werden. Im Hochpreissegment bei der Sortierung I+ wurde in Franken mit einem Anstieg um 10,3 % auf 9,25 €/kg der Abstand zu 10,25 €/kg in Schrobenhausen und Abensberg etwas kleiner. Dass in Franken besonders preissensibel gehandelt wird, zeigt die Sortierung I 10-16, sie blieb mit 8,-- €/kg zum Vorjahr praktisch unverändert. Doch auch in Schrobenhausen und Abensberg zeigte sich, dass im Hochpreissegment „die Luft dünn ist“. Hier gab es trotz der höheren Lohnkosten nur Preisanhebungen um 1,5 % bzw. 2,5 %.

Für den Großhandelsverkaufspreis am Großmarkt München weist die Statistik einen Anstieg bei I 16-26 um 19,7 % und bei II 16+ um 13,1 % aus. Dieser Sprung ist in den extrem niedrigen Preisen des Vorjahres begründet. Im Durchschnitt lagen die Großhandelsverkaufspreise bei 6,50 €/kg netto für die Sortierung I 16-26 und bei 5,-- €/kg für II 16+. In Nord- und Ost­deutschland dagegen wird wegen einem ständig hohen Marktdruck und dem Preissturz ab Pfingsten von „katastrophalen Preisen“ berichtet.

Die Verbraucher bezahlten heuer im Durchschnitt 7,20 €/kg für deutschen Spargel, soviel wie nie zuvor. Trotzdem wurde in der Öffentlichkeit die Leistung der Spargelbauern und der Erntehelfer positiv dargestellt. So erklärte z.B. die Süddeutsche Zeitung zum Saisonende die Spargelstecher zu den Mitarbeitern der Woche: „Sie bücken sich täglich Tausende Male, damit wir unser liebstes Gemüse genießen können. Wegen der Unwetter war der Job in diesem Jahr besonders hart – und der Spargel mit 7,20 Euro pro Kilo so teuer wie nie.“

Die Zusammenstellung über die Entwicklung der Spargelanbauflächen in Bayern sowie die Entwicklung der Spargelpreise und die detaillierte Auswertung der bayerischen Saison von der Kalenderwoche 15 bis 25 finden Sie hier.

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Fränkische Spargelkönigin Anna Hennicke aus Nürnberg gekrönt 

(Nürnberg, 31. März 2016)
Wer könnte die Vorfreude auf die bald beginnende Spargelsaison und den Einklang zwischen Spargel und Genuss besser vermitteln als eine Spargelkönigin?

Zur Vorbereitung auf die Spargelsaison wurde am 31. März 2016 in Nürnberg die neue Fränkische Spargelkönigin für die Jahre 2016 und 2017 gekrönt. Anna Hennicke heißt die neue Königin. Sie stammt aus dem Gemüsebaubetrieb Peter Hennicke in Nürnberg, ist 23 Jahre alt und studiert am Meister-Techniker Studiengang an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim. Auf dem elterlichen Betrieb im Nürnberger Knoblauchsland werden neben Spargel auch Kartoffeln, Rhabarber und Gurken angebaut und im eigenen Hofladen verkauft. Die neue Spargelkönigin hilft seit ihrer Kindheit beim Spargelanbau mit. Sie kennt sich von der Pflanzung bis zur Ernte und zur verkaufsfertigen Aufbereitung bestens aus.

Mit einem feierlichen Zeremoniell krönte die bisherige Fränkische Spargelkönigin Miriam Adel aus Schwabach die neue Regentin. Unterstützt wurde sie von ihren Vorgängerinnen Birgit Kretschmann und Eva Haubner, beide aus Nürnberg sowie Kathrin Güthlein aus Hausen und der Knoblauchsländer Spargelprinzessinnen Veronika Höfler.

Als Fränkische Spargelkönigin erfüllt Anna Hennicke eine wichtige Öffentlichkeitsaufgabe. Sie ist Sympathieträgerin für viele Anlässe. Bei Spargel-Saisoneröffnungen, Spargelmärkten, Hoffesten und auf Messen stellt sie den fränkischen Spargel vor und beantwortet die Verbraucherfragen zum Thema Spargel.

Anna isst fränkischen Spargel am liebsten in einer klassischen fränkischen Zubereitung. Ihr Lieblings-Spargelrezept ist Spargelsalat mit fränkischen Bratwürsten und Kartoffeln. Das genaue Rezept sowie weitere Informationen zur Königin, zum Erzeugerverband und zu den Möglichkeiten, frischen fränkischen Spargel direkt bei Spargelbauern einzukaufen, können auch im Internet unter www.spargel-franken.de abgerufen werden.

Seit 1998 wird in Franken eine Fränkische Spargelkönigin gekrönt. Die Repräsentantin wird in geheimer Wahl vom Beirat des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. für zwei Jahre gewählt. Der Fränkische Spargel ist seit März 2013 auch als geschützte geografische Angabe bei der EU eingetragen.

Nürnberg, 1. April 2016
Theo Däxl, Spargel-Erzeugerverband Franken e.V.

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Spargelsaison 2015 – Mindestlohn trübt Ergebnis

(SF, 23.06.15)
Wenn der Ärger mit dem Mindestlohn nicht wäre, hätte die Spargelsaison 2015 schon gepasst. So urteilen wohl die meisten bayerischen Spargelbauern.

Allgemein waren die Temperaturen zu kühl. In Franken war es eher zu trocken, in Südbayern eher zu nass. Die Ernte kam heuer erst Mitte April so richtig in Schwung. Aufgrund der Witterung wird das Rekordergebnis des Jahres 2014 mit mehr als 15.000 Tonnen an bayerischem Spargel trotz erneuter Flächenausdehnung auf über 2.500 Hektar nicht erreicht. Die Kälte hat aber auch dazu geführt, dass die Saison recht gleichmäßig verlief und bis zum traditionellen Saisonende am Johannistag, dem 24. Juni, Spargel geerntet werden konnte. Im Bundesdurchschnitt wird mit 10 % weniger Spargel als im Jahr 2014 gerechnet.

Die Direktvermarktung hat sich wieder als Rückgrat des bayerischen Spargelanbaus erwiesen. Mit kurzen Wegen vom Erzeuger zum Verbraucher steht heimischer Spargel direkt vom Spargelbauern für Frische und Qualität. Vor allem in Südbayern mit Schrobenhausen und Abensberg konnten heuer die AB-Hof-Verkaufspreise zwischen 4,1 % und 14 % doch deutlich angehoben werden. In Franken blieb mit einer Steigerung von lediglich 5,1 %  bis 6,2 % das relativ niedrige Preisniveau auch in der Direktvermarktung bestehen.

Der Absatz über den Handel hat die bayerischen Spargelbauern jedoch enttäuscht. Die höheren Kosten für die Erntehelfer konnten die Bauern nur zu einem geringen Teil über höhere Auszahlungspreise der Händler ausgleichen. Am Großmarkt München gingen im Saisondurchschnitt die Verkaufspreise trotz des sehr niedrigen Vorjahresniveaus für die Sortierung I (16-26) um -4,7 % auf 5,43 €/kg und für II (16+) um -15,4% auf 3,93 €/kg sogar noch weiter zurück. Die Sortierung I (14-18) verzeichnet mit 4,52 €/kg statistisch ein Plus von 25,7 %. Eine Zusammenstellung der Spargelpreise in Bayern finden Sie hier .

Allgemein wurde festgestellt, dass die Kunden sehr preisbewusst eingekauft haben. Vielfach wurden anstatt 2 kg nur 1,5 kg gekauft oder anstatt I Plus eine preisgünstigere Sortierung gewählt. Der Trend zum Spargel aus der Region ist ungebrochen. Jedoch werden die steigenden Erzeugerkosten vom Handel nicht honoriert.

Für einen typischen bayerischen Spargelbauern mit einem hohen Anteil an Direktvermarktung ist 2015 ein durchschnittliches Spargeljahr, wenn da nicht die Probleme mit der Umsetzung des Mindestlohns wären. Dabei kritisieren die bayerischen Spargelbauern nicht so sehr die Lohnhöhe, sondern die bürokratischen Auflagen und Einschränkungen, welche die Praktiker vielfach verzweifeln lassen.

In jeder einzelnen Spargelstange steckt viel Handarbeit. Wie die Kosten für den bürokratischen Aufwand und den stufenweisen Anstieg des Mindestlohnes für die Spargelstecher von derzeit 7,40 € pro Stunde auf 9,10 € pro Stunde ab November 2017 zukünftig auf die Preise umgelegt werden können, das sehen viele bayerische Spargelbauern als entscheidend, ob auch in Zukunft das Edelgemüse aus heimischem Anbau angeboten werden kann.

Spargel ist ein Paradebeispiel für ein saisonales Produkt. Die Ernte beginnt mit den wärmenden Sonnenstrahlen im April und endet traditionell am Johannistag. Die Saison ist nur kurz. Das Saisonende im Juni lässt der Spargelpflanze bis zum Winter genug Zeit, sich zu erholen und für eine gute Ernte im Folgejahr ausreichend Kräfte im Wurzelstock zu sammeln.

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Probleme bei der Umsetzung des Mindestlohns noch ungelöst

(SF, 11.05.15)
Trotz der Klarstellung zum Ausgleich von Mehrarbeitsstunden bleiben die Probleme bei der Umsetzung von Mindestlohngesetz, Arbeit­nehmer-Entsendegesetz und Arbeitszeitgesetz ungelöst. Wir haben uns in den vergangenen Monaten in zahlreichen Briefen u.a. an Frau Bundesministerin Nahles, Herrn Bundesminister Schmidt, Herrn Ministerpräsident Seehofer und an verschiedene Abgeordnete gewandt und Änderungen eingefordert.

„Der bürokratische Aufwand und Vorschriften, die der bewährten Praxis in der Landwirtschaft widersprechen, lassen verantwortungsvolle Betriebsleiter verzweifeln.

So ist die Bestimmung zum Zeitpunkt der Lohnzahlung bei ausländischen Saisonarbeitskräften vielfach praxisfremd. Diese Arbeitskräfte halten sich nur befristet in Deutschland auf und haben kein Bankkonto. Sie wollen die Lohnzahlung in bar und erst am Ende der befristeten Beschäftigungszeit, weil sie Sorge vor Verlust oder Diebstahl der großen Geldbeträge haben. Dieses Problem über „Verwahrungsverträge“ oder andere Hilfskonstruktionen zu lösen, ist bürokratischer Unsinn.

Ebenso ist die Regelung zu Kost und Wohnung für unsere Betriebe praxisfremd. Land­wirtschaftliche Betriebe sind keine Beherbergungsunternehmen. Daher stoßen die höchst bürokratischen Vertragsgestaltungen mit „Anrechnung“ oder „Aufrechnung“, „Pfändungs­freigrenze“ und „getrennte Zahlungsströme“ auf große Umsetzungsprobleme.

Zur Entlastung bei den Aufzeichnungspflichten sehen wir es als dringend notwendig, die Landwirtschaft nicht dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz, sondern dem Mindestlohngesetz zuzuordnen.

In diesem Zusammenhang wird vielfach das Arbeitszeitgesetz diskutiert. Man kann Fabrik­arbeit nicht mit landwirtschaftlichen Tätigkeiten vergleichen. Landwirtschaftliche Arbeiten  können nicht über eine Stechuhr geregelt werden, sie hängen von Natur und Wetter ab. Um den Anbau und die Ernte von Lebensmitteln zu sichern, müssen unsere Betriebe flexibel arbeiten können.

Da bei Saisontätigkeiten vielfach kurzfristige (sozialversicherungsfreie) Arbeitnehmer beschäftigt sind, bereitet diefehlende Brutto-Netto-Regelung viel Ärger und zusätzliche Kosten. Eine Brutto-Netto-Regelung ist für unsere Betriebe dringend notwendig.“

Unser Ziel ist nicht so sehr den Mindestlohn abzuschaffen, sondern den Mindestlohn in der landwirtschaftlichen Praxis umsetzbar zu machen. Zudem gilt es, die Öffentlichkeit über notwendige Preissteigerungen aufzuklären. Neben den Kosten für den bürokratischen Aufwand wird sich der stufenweise Anstieg des Mindestlohnes von derzeit 7,40 €/h auf 9,10 €/h ab November 2017 auf die Lebensmittelpreise auswirken.

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Arbeitszeitgesetz - Ausgleich von Mehrarbeitsstunden

(SF, 11.05.15)
Im Rundschreiben des Gesamtverbandes der Deutschen land- und fortwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände e.V. vom 7. Mai 2015 (hier, pdf-Datei) wird erläutert, dass der Ausgleich von Mehrarbeitsstunden auch durch den Nachweis von beschäftigungslosen Zeiten oder Zeiten mit geringer Beschäftigung möglich ist. Als Nachweis genügt z.B. im Falle einer Hausfrau die Bestätigung der Saisonarbeitskraft, dass im Heimatland während des Ausgleichszeitraums kein abhängiges Beschäftigungsverhältnis besteht.

Damit ist klargestellt, dass ein Ausgleich auf eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 48 Stunden auch durch den Nachweis von beschäftigungslosen Zeiten oder Zeiten mit geringer Beschäftigung außerhalb des Beschäftigungsverhältnisses als Saisonarbeitskraft erfüllt werden kann.

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Tarifvertrag zur Regelung der Mindestentgelte ab 1. Januar 2015

(SF, 01.01.15)
Tarifvertrag zur Regelung der Mindestentgelte in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau der Bundesrepublik Deutschland (TV-Mindestentgelt) ab 1. Januar 2015
Der zwischen dem Gesamtverband der deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände e.V., der Arbeitsgemeinschaft der gärtnerischen Arbeitgeberverbände e.V. und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt abgeschlossene Tarifvertrag zur Regelung der Mindestentgelte der Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau der Bundesrepublik Deutschland vom 29. August 2014 ist als Anlage beigefügt. Der Tarifvertrag tritt zum 1. Januar 2015 in Kraft. Er kann mit einer Frist von 6 Monaten zum Monatsende, erstmals  zum 31. Dezember 2017, schriftlich gekündigt werden. Eine Nachwirkung ist ausgeschlossen. Mit dem Tarifvertrag nutzen die Tarifvertragsparteien die in § 24 Mindestlohngesetz festgelegte Übergangsregelung. Danach gehen bis zum 31. Dezember 2017 abweichende Regelungen eines Tarifvertrages repräsentativer Tarifvertragsparteien  dem gesetzlichen  Mindestlohn vor, wenn sie für alle unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages fallende Arbeitgeber mit Sitz im In- oder Ausland sowie deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbindlich gemacht worden sind. Gesetzlich ist auch festgelegt, dass ab dem 1. Januar 2017 abweichende Regelungen in diesem Sinne mindestens ein Entgelt von brutto 8,50 Euro je Zeitstunde vorsehen müssen.

Nach § 2 des Tarifvertrages entwickelt sich das Mindestentgelt wie folgt:

 

Mindestentgelt-Tarifvertrag

 

West

Ost1)

Ab 1. Januar 2015

7,40

7,20

Ab 1. Januar 2016

8,00

7,90

Ab 1. Januar 2017

8,60

8,60

Ab 1. November 2017

9,10

9,10

Ab 1. Januar 2018 gilt der gesetzliche Mindestlohn

1) Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen

Weitere Einzelheiten sind dem Tarifvertrag (hier, pdf-Datei) zu entnehmen.

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Eröffnung der bayerischen Spargelsaison am 8. April 2015 in Schwabach 

Gleichmäßig warmer Frühling mit gelegentlichen Regenschauern wäre ideal

(SF, 31.03.15)
Im mittelfränkischen Schwabach wird heuer am 8. April 2015 die bayerische Spargelsaison eröffnet. Der offizielle Spargelanstich durch den bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner erfolgt um 10.00 Uhr auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Herbert und Lisbeth Adel in Nasbach, einem Ortsteil von Schwabach.

Es passt gut, dass die amtierende Fränkische Spargelkönigin Miriam Adel (22 Jahre) aus dem Spargelhof in Schwabach stammt. Sie ist Fachfrau bei allen Themen rund um den Spargel, vom Anbau über die Ernte bis hin zum Essgenuss. Sie kann dem Minister die notwendigen Handfertigkeiten beim Spargelstechen gut erklären. Stechen nennen Fachleute die Spargelernte, weil die Spargelstange mit einem langen Messer von der Spargelpflanze abgetrennt wird.

Wie alle bayerischen Spargelbauern hofft auch Betriebsleiter Herbert Adel derzeit auf warme Temperaturen. Damit das Edelgemüse richtig sprießt, braucht die Spargelpflanze in der Erde eine Temperatur von mindestens 11 Grad Celsius. Wenn die Temperaturen nicht ausreichen, versuchen die Spargelbauern mit Wärmeabdeckungen nachzuhelfen. Sonnenstrahlen können so die Felder besser erwärmen. Ideal für den Spargel wäre ein gleichmäßig warmer Frühling mit gelegentlichen Regenschauern. 

Wenn das Wetter mitspielt, erwarten die bayerischen Spargelbauern heuer eine gute Saison. Auch Hans Höfler, Vorsitzender des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V., blickt zuversichtlich auf die Ernte. Immerhin kann in Bayern heuer auf gut 2.500 Hektar Spargel gestochen werden. Die Spargelliebhaber konnten im vergangenen Jahr aus bayerischer Erzeugung über 15.000 Tonnen des Gemüses genießen. Bis zum 24. Juni, dem traditionellen Ende der heimischen Spargelsaison, steht für die Spargelbauern daher noch reichlich Arbeit an.

Eröffnung der bayerischen Spargelsaison am 8. April 2015 in Schwabach

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Früher Erntebeginn und gute Nachfrage - Spargelbauern mit Saison 2014 zufrieden

(SF, 26.06.14)
Milde Temperaturen haben heuer die Spargelernte bereits Anfang April in Schwung gebracht. Über die gesamte Saison sorgte weitgehend günstiges Wetter dafür, dass reichlich Spargel gewachsen ist. Die von Fachleuten geäußerten Warnungen vor geringen Erntemengen wegen fehlenden Kältereizen haben sich in der Praxis nicht bestätigt.

Für viele Spargelbauern hat in Bayern die Ernte heuer so früh wie noch nie begonnen und ist einigermaßen gleichmäßig verlaufen. Der Trend zu Spargel aus der Region setzte sich weiter fort, die Nachfrage war durchwegs gut. Zu den absatzstarken Feiertagen konnte genügend Spargel angeboten werden. Schwer vermarktbare Erntespitzen entstanden kaum.

Aufgrund der langen Saison begannen zahlreiche Anbauer bereits zu Pfingsten, die Ernte ruhen zu lassen. Im LEH sowie auch in der Direktvermarktung konnte jedoch bis zum traditionellen Saisonende, dem Johannistag am 24. Juni, heimischer Spargel angeboten werden.

Das Ende der Stechsaison ist pflanzenphysiologisch bedingt. Die Spargelpflanzen brauchen genügend Zeit, um in Ruhe Reservestoffe für den Winter und die Ernte im kommenden Jahr einlagern zu können. Weshalb aber die Saison traditionell am 24. Juni endet und nicht am 21. Juni, der Sommersonnwende, kann historisch nicht zurückverfolgt werden. Der Johannistag ist der Geburtstag von Johannes dem Täufer, der der Überlieferung nach ein halbes Jahr vor Christus geboren wurde.

Wie für Jahre mit guten Erntemengen üblich, stagnierten die Verkaufspreise ab Hof etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der deutliche Preisunterschied zwischen Schrobenhausen/Abensberg und Franken blieb auch 2014 bestehen. Am Großmarkt München gingen die Abgabepreise je nach Sortierung zwischen 8,6 % und 12,2 % zurück.

Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) meldet mit Blick auf ganz Deutschland: „Für die privaten Verbraucher war deutscher Spargel im April und Mai günstiger als im Vorjahr, im Juni dagegen teurer. Das ist auf den komplett unterschiedlichen Saisonverlauf 2013 und 2014 zurückzuführen.

Der April 2014 war ein optimaler Spargelmonat. Durch die frühlingshafte Witterung war die Nachfrage nach frischem Spargel herausragend. Mit 79,2 kg je 100 Haushalte haben die privaten Haushalte in Deutschland im April so viel Spargel eingekauft wie noch nie zuvor. Selbst die bislang höchste Einkaufsmenge aus dem Jahr 2011 wurde um 22 % übertroffen. Gegenüber der niedrigen Einkaufsmenge im April 2013 hat sich die diesjährige Menge fast verdreifacht. Von der gesamten Einkaufsmenge entfielen 79 % auf deutschen Spargel, nie zuvor war dieser Anteil so hoch. 
Nach dem überragenden April haben die Verbraucher in Deutschland im Mai eine unterdurchschnittliche Menge an Spargel eingekauft. Durchschnittlich landeten nur 100 Kilo Spargel je 100 Haushalte in den Einkaufskörben. Das war der niedrigste Wert der vergangenen 9 Jahre. Gegenüber dem Mai 2013 blieb die Einkaufsmenge um 2 % zurück, das Mittel der vergangenen 5 Jahre wurde sogar um 11 % verfehlt. Die Witterungsbedingungen im Mai waren für den Spargel nicht optimal. Die erste Monatshälfte war vielfach zu kalt, die zweite Monatshälfte dagegen eher zu heiß. Beide Extreme bremsen die Nachfrage nach Spargel. Vorläufige Angaben lassen auch für den Juni bestenfalls eine durchschnittliche Spargelnachfrage erwarten.“
Zur besseren Übersicht finden Sie hier die Tabellen mit der Entwicklung der Spargelpreise in der Saison 2014 für den Ab-Hof-Verkauf in den Regionen Schrobenhausen, Abensberg und Franken sowie die Großhandelsverkaufspreise an der Großmarkthalle München . Auch die Entwicklung der Spargelpreise in Bayern von 1998 bis 2014 sowie die Entwicklung des Spargelanbaus in Bayern von 1998 bis 2013 können Sie in den beiliegenden Tabellen nachlesen.

 

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Fränkische Spargelkönigin bei Minister Brunner

(3. Juni 2014) München – Fränkischer Spargel für den Minister: Auf ihrer Werbetour für das Edelgemüse schaute die Fränkische Spargelkönigin Miriam Adel auch in München bei Landwirtschaftsminister Helmut Brunner vorbei und überraschte ihn mit einem Korb erntefrischer Stangen. Der bekennende Spargel-Fan Brunner freute sich über die „Leibspeise“ und wünschte der 21-jährigen Studentin aus Schwabach eine spannende und erlebnisreiche Amtszeit. „Als Botschafterin den Fränkischen Spargel zu repräsentieren und für die hervorragende Qualität zu werben, ist eine interessante und anspruchsvolle Aufgabe“, so der Minister. Dass der fränkische Spargel seit März letzten Jahres als „geschützte geografische Angabe (g.g.A.)“ ins europäische Register regionaltypischer Spezialitäten eingetragen ist, ermöglicht laut Brunner eine noch gezieltere Vermarktung, denn: „Das unterstreicht die Besonderheit und den hervorragenden Ruf des fränkischen Spargels“. Miriam Adel war im März zur Fränkischen Spargelkönigin gewählt worden. Seither absolviert sie ein straffes Programm mit einer Vielzahl von Terminen.

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Fränkische Spargelkönigin Miriam Adel aus Schwabach gekrönt

(SF, 20.03.14)
Wer könnte die Vorfreude auf die bald beginnende Spargelsaison und den Einklang zwischen Spargel und Genuss besser vermitteln als eine Spargelkönigin?

Zur Vorbereitung auf die Spargelsaison wurde zum Frühlingsanfang am 20. März 2014 in Nürnberg die neue Fränkische Spargelkönigin für die Jahre 2014 und 2015 gekrönt. Miriam Adel heißt die neue Königin. Sie stammt aus dem Spargelbetrieb Herbert Adel in Schwabach in Mittelfranken, ist 21 Jahre alt und studiert in Erlangen Politikwissenschaft/Medienwissenschaft. Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Adel in Schwabach wird auf 12 Hektar Spargel angebaut, der im eigenen Hofladen und im regionalen Einzelhandel verkauft wird. Die neue Spargelkönigin hilft seit ihrer Kindheit beim Spargelanbau mit. Sie kennt sich von der Pflanzung bis zur Ernte und zur verkaufsfertigen Aufbereitung bestens aus.

Mit einem feierlichen Zeremoniell krönte die bisherige Fränkische Spargelkönigin Theresa Sterk aus Großlangheim, unterstützt von ihren Vorgängerinnen Birgit Kretschmann und Eva Boss, beide aus Nürnberg, sowie Kathrin Güthlein aus Hausen und den Spargelprinzessinnen Christine Scherzer aus Nürnberg sowie Regina Seitz aus Allersberg die neue Regentin.

Als Fränkische Spargelkönigin erfüllt Miriam Adel eine wichtige Öffentlichkeitsaufgabe. Sie ist Sympathieträgerin für viele Anlässe. Bei Spargel-Saisoneröffnungen, Spargelmärkten, Hoffesten und auf Messen stellt sie den fränkischen Spargel vor und beantwortet die Verbraucherfragen zum Thema Spargel.

Miriam liebt fränkischen Spargel in einer modernen Zubereitungsart. Ihr Lieblings-Spargelrezept ist Spargelpfanne mit Rucola. Dazu wird Spargel in Stücke geschnitten und bissfest angebraten. Das genaue Rezept sowie weitere Informationen zur Königin, zum Erzeugerverband und zu den Möglichkeiten, frischen fränkischen Spargel direkt bei Spargelbauern einzukaufen, können auch im Internet unter www.spargel-franken.de abgerufen werden.

Seit 1998 wird in Franken eine Fränkische Spargelkönigin gekrönt. Die Repräsentantin wird in geheimer Wahl vom Beirat des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. für zwei Jahre gewählt. Der Fränkische Spargel ist seit März 2013 auch als geschützte geografische Angabe bei der EU eingetragen.

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Spargelsaison 2013 mit deutlichem Minus

(SF, 01.07.13) 
Die nasse und kalte Witterung sowie fehlende Sonne bescherte bayernweit den Spargelbauern heuer eine nervenaufreibende Saison mit wesentlich geringeren Erntemengen als in den Vor­jahren. Da die Verkaufspreise ab Hof sowie die Preise am Großmarkt nur knapp über dem Niveau des Vorjahres lagen, mussten viele Spargelbauern mit einem deutlichen Minus die Saison abschließen.

Niedrige Temperaturen und fehlende Sonne verzögerten das Wachstum und den Erntebeginn. Sogar die offizielle Eröffnung der bayerischen Spargelsaison musste auf den 24. April um gut zwei Wochen nach hinten verschoben werden. Hier zeigte sich Haidt in Unterfranken dann jedoch von seiner schönsten Seite.

Leider hielt die günstige Witterung nicht lange. Immer wieder hemmten deutlich zu niedere Temperaturen das Wachstum. Anfang Juni führte ergiebiger Dauerregen regional sogar auf Spargelfeldern zu Überschwemmungen. Durch die Nässe wurden Aufwuchs und Ernte er­heblich erschwert, Ertragseinbußen waren die Folge.

Lediglich Anbauer, die die Spargeldämme gut mit Folie, Vlies und Kleintunnel abgedeckt hatten, konnten die Ernteeinbußen einigermaßen begrenzen, jedoch mit einem deutlich höheren Aufwand.

Die Spargelanbaufläche in Bayern wird 2013 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich un­verändert oder leicht größer gewesen sein. Zur Ernte 2012 meldete das Statistische Landesamt 2.748 ha, 2.214 ha davon waren Ertragsanlagen, 534 ha Junganlagen. Die Erhebung der tatsäch­lichen Ernte­menge für 2013 ist noch nicht abgeschlossen. Bei großen regionalen Unterschieden dürfte die Spargel­ernte die Vorjahresmenge von 14.215 Tonnen um 30 % bis 40 % verfehlen.

Die Spargelbauern konnten die geringen Erntemengen auch nicht durch höhere Verkaufspreise ausgleichen. Zwar konnte in Franken für die Sortierung I 16+ mit 7,80 €/kg ein Anstieg um 4,5 % erreicht werden. Für die Sortierung I 10-16 wurde ein Anstieg um + 8,0 % auf 7,35 €/kg und für die Sortierung II mit 6,60 €/kg sogar ein Anstieg um + 22,7 % gemeldet. Jedoch liegen die Preise im Ab-Hof-Ver­kauf in Franken nach wie vor ca. 1 €/kg unter den Preisen in Schrobenhausen oder Abensberg.

Auch die Großhandelsverkaufspreise (ohne MwSt.) von der Großmarkthalle München spiegeln die Schwierig­keiten dieser Saison wider. Hier wurde im Durchschnitt für die Sortierung I 16-26 mit 6,23 €/kg sogar ein Minus von 1,2 % und für die Sortierung II 16+ mit 4,83 €/kg ein Minus von 5,2 % verzeichnet.

Zur besseren Übersicht finden Sie hier (pdf-Datei) die Tabellen mit der Entwicklung der Spargelpreise in der Saison 2013 für den Ab-Hof-Verkauf in den Regionen Schrobenhausen, Abensberg und Franken und Großhandelsverkaufspreise an der Großmarkthalle München sowie die Tabellen mit der Ent­wicklung des Spargel­anbaus in Bayern von 1997 bis 2012 und der Entwicklung der Spargelpreise von 1998 bis 2013.

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Mit Spargelsaison 2012 zufrieden

(SF, 03.07.12)
Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Diese Redensart trifft auch 2012 wieder auf die Spargelsaison in Bayern zu. Bereits die Frostperiode im Februar ließ bei den Spargelbauern Stress aufkommen. Denn auf den Kältereiz folgten rasch ansteigende Temperaturen, sodass bereits früh in der Saison mit einer Vollernte gerechnet werden musste. Hierfür galt es, den Betriebsablauf zu organisieren und rechtzeitig genügend Erntehelfer einsatzbereit zu haben.

Der Kälteeinbruch an Ostern verzögerte jedoch das Wachstum deutlich. Erst die Wärmeperiode Ende April ließ die Spargelernte bayernweit auch auf den Feldern beginnen, bei denen keine besonderen Verfrühungstechniken zum Einsatz kamen.

Die insgesamt etwas zu kühle Witterung und die Trockenheit bedingten im Laufe der Saison 2012, dass die Rekorderträge des Jahres 2011 nicht erreicht wurden. Nicht nur Franken litt unter der Trockenheit, auch aus Südbayern wurden im Laufe der Saison wegen Trockenheit dünnere Stangen und zurückgehende Erntemengen gemeldet. Der in Bayern inzwischen dominierende Anbau unter Isolierabdeckungen ermöglichte eine gewisse Steuerung des Mengenwachstums. Bis zum Saisonende konnte das heimische Edelgemüse in ausreichenden, eher knappen Mengen und in ordentlichen Qualitäten angeboten werden.

Die Nachfrage nach Spargel blieb 2012 ungebrochen. Insbesondere regionale Herkünfte werden zunehmend geschätzt. Auch die neuen Werbematerialen „Spargel aus Franken“ wurden gut angenommen. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt zwischen 1,50 und 2 Kilogramm. Der Selbst­versorgungsgrad bei Spargel konnte in den letzten Jahren auf 83 % gesteigert werden. Ent­sprechend der guten Nachfrage ist Spargel mit einer Gesamtfläche von fast 2.600 Hektar, 600 Hektar davon sind Junganlagen, inzwischen flächenmäßig in Bayern die bedeutendste Gemüsekultur. Im Jahr 2011 konnten die bayerischen Spargelbauern mit 12.250 Tonnen eine Rekordernte einfahren. Die durchschnittliche Ertragsmenge pro Hektar lag bei knapp 6 Tonnen. Aufgrund der insgesamt zu kühlen Witterung und der Trockenheit wird damit gerechnet, dass diese Rekord­menge nicht erreicht wurde.

Die Entwicklung der Spargelpreise wird über die gesamte Saison hinweg als aus­kömmlich bezeichnet. Im nennenswerten Umfang startete die Vermarktungssaison an Ostern mit hohen Preisen. Zur offiziellen bayerischen Saisoneröffnung am 11. April in der Oster­woche auf dem Münchner Viktualienmarkt lag der Preis für heimischen Spargel an den Marktständen für die Einser-Sortierung durchwegs bei 12,-- €/kg. Auch am Großmarkt München schlug sich das geringere Mengenangebot auf die Großhandelspreise nieder. Mit durchschnittlich 1,-- €/kg über alle Sortierungen fiel hier die Preissteigerung deutlich aus. Die Ab-Hof-Verkaufspreise direkt an die Verbraucher waren traditionell wieder recht stabil. Im Saisonmittel lagen die Direktabsatzpreise leicht über 2011.

Die Zusammenfassung für das Jahr 2012 der Ab-Hof-Verkaufspreise (incl. MWSt.) für Schrobenhausen, Abensberg und Franken sowie die Großhandelsabgabepreise (ohne MWSt.) vom Großmarkt München erhalten Sie hier (pdf-Datei). Hier danken wir allen Spargelmeldern für ihre Mitarbeit!

Damit sich die Spargelpflanzen nach Saisonende wieder regenerieren können, ist der Regen Ende Juni gerade noch rechtzeitig gekommen. Im Jahr 2013 wird die bayerische Spargelsaison offiziell wieder in Franken eröffnet. Bleibt zu hoffen, dass bis dahin die Eintragung von Spargel aus Franken als geschützte geografische Angabe offiziell verkündet werden kann.

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Fränkische Spargelkönigin Theresa Sterk aus Großlangheim gekrönt

(SF, 08.03.12) 
Wer könnte die Vorfreude auf die Mitte April beginnende Spargelsaison und den Einklang zwischen Spargel und Genuss besser vermitteln als eine Spargelkönigin?

Zur Vorbereitung auf die Spargelsaison wurde am 8. März 2012 in Nürnberg die neue Fränkische Spargelkönigin für die Jahre 2012 und 2013 gekrönt. Theresa Sterk heißt die neue Königin. Sie stammt aus einem Spargelbetrieb aus Großlangheim in Unterfranken, ist 19 Jahre alt und von Beruf Landwirtin. Derzeit absolviert sie den Grundkurs beim Bayerischen Bauernverband in Herrsching. Mit einem feierlichen Zeremoniell krönte die bisherige Fränkische Spargelkönigin, Frau Birgit Kretschmann aus Nürnberg, unterstützt von ihren Vorgängerinnen Eva Boss aus Nürnberg, Kathrin Kupfer aus Hausen, Bettina Klaus aus Rauhenebrach und der Knoblauchsländer Spargelprinzessin Christine Scherzer die neue Regentin.

Als Fränkische Spargelkönigin erfüllt Theresa Sterk in den nächsten beiden Jahren eine wichtige Marketingaufgabe. Sie ist Sympathieträgerin bei vielen Anlässen. Bei Spargel-Saisoneröffnungen, Spargelmärkten, Hoffesten und auf Messen stellt sie den fränkischen Spargel vor und beantwortet die Verbraucherfragen zum Thema Spargel.

Sie genießt fränkischen Spargel gerne klassisch. Als ihr besonderes Lieblings-Spargelrezept empfiehlt sie aber Fränkischen Spargelsalat. Das genaue Rezept sowie weitere Informationen zur Königin, zum Erzeugerverband und zu den Möglichkeiten, frischen fränkischen Spargel direkt bei Spargelbauern einzukaufen, können auch im Internet unter www.spargel-franken.de abgerufen werden.

Seit 1998 wird in Franken eine Fränkische Spargelkönigin gekrönt. Die Repräsentantin wird aus den Reihen der regionalen fränkischen Spargelprinzessinnen in geheimer Wahl vom Beirat des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. für zwei Jahre gewählt.

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Befristeter Muster-Arbeitsvertrag deutsch/rumänisch

(SF, 31.01.12) 
Für befristete Beschäftigungsverhältnisse wurde ein neuer Muster-Arbeitsvertrag deutsch/rumänisch entworfen. Der Arbeitsvertrag kann je nach Bedarf um gesonderte Textbausteine ergänzt werden.

Den Arbeitsvertrag sowie die Textbausteine finden Sie hier (doc-Dateien):

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Rückblick auf eine gute Spargelsaison 2011

(SF, 19.07.11)
Die Spargelsaison 2011 startete mit warmen Temperaturen bereits so frühzeitig im April, dass zahlreiche Abnehmer, speziell auch die Gastronomie, noch nicht auf die schnell steigenden Erntemengen eingestellt waren. Die offizielle bayerische Saisoneröffnung am 14. April 2011 in Brunnau und Roth kam gerade rechtzeitig, um den Fokus der Öffentlichkeit auf den Spargel zu legen. Die Osterfesttage und der Muttertag brachten gute Umsätze. Mit den zunehmenden Erntemengen wurden nach Ostern die anfangs etwas höheren Startpreise leicht abgesenkt. Der Ab-Hof-Verkauf blieb dann wie üblich auf dem erreichten Niveau. Lediglich in Franken gab es in den letzten Saisonwochen noch eine leichte Preiskorrektur nach oben.

Bemerkenswert zu Franken ist auch, dass 2011 die Sortierung I dünn und die Sortierung II einen leichten Preisanstieg verzeichnen können. Allgemein war v.a. wegen der Trockenheit viel dünner Spargel am Markt. So fiel z.B. an der Großmarkthalle München die Sortierung I (14 bis 18 mm) um 25 % im Vergleich zu 2010.

Im Schrobenhausener Bereich wurde zum Saisonbeginn 2011 der Einsatz von Spargelfolien in den Medien sehr kritisch diskutiert. Unterstellt wurde, dass die Folien Weichmacher enthielten, welche krebserregend sein könnten. Erst Mitte Juni 2011 konnten sofort eingeleitete Unter­suchungen belegen, dass die in der Praxis verwendeten Spargelfolien keine Weichmacher ent­halten.

Von der EHEC-Krise wurde der Absatz von Spargel nur gestreift. Vereinzelt wurde bei den Direktvermarktern sogar mehr Spargel nachgefragt, auch wurde in Gastwirtschaften offenbar häufiger Spargel anstatt Salat bestellt. Aus den klassischen Exportländern Griechenland, Spanien und Marokko wurde 2011 weniger Importware angeboten, so dass die Verbraucher überwiegend zum heimischen Spargel griffen. Hierzu trugen auch die Berichte über die positive Ökobilanz des heimischen Spargels aufgrund der kurzen Transportwege bei.

Auch auf Bundesebene wird 2011 ein sehr früher Saisonstart wegen den weiterentwickelten und immer öfter eingesetzten Verfrühungstechniken gemeldet. Ausreichende Sonnen­einstrahlung hatte bewirkt, dass diese Verfrühungssysteme ihre Wirkung voll entfalten konnten. Daneben entscheiden sich immer mehr Anbauer für besonders frühe Spargelsorten. In Neuanlagen werden Jungpflanzen zunehmend höher gepflanzt, damit der Wachs­tumsstart früher einsetzt.

Nicht nur aufgrund der Anbaufläche, vor allem auch im Bezug auf die Wertschöpfung ist Spargel mit Verkaufserlösen von über 300 Mio. Euro (ohne Mehrwertsteuer) bundesweit bei Gemüse der Spitzenreiter.

Für das Jahr 2011 finden Sie die Zusammenfassung der Ab-Hof-Verkaufspreise (incl. MWSt.) für Schrobenhausen, Abensberg und Franken sowie die Großhandelsverkaufspreise (ohne MWSt.) von der Groß­markthalle München sowie eine Aufstellung über die Entwicklung des Spargelanbaus in Bayern mit Flächen- und Preisentwicklung hier (pdf-Datei).

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Informationsblatt zur Arbeitnehmerfreizügigkeit

(SF,19.07.11)
Der Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände hat zum 1. Juli 2011 ein neues Informationsblatt zur Umsetzung der Arbeitnehmerfreizügigkeit herausgebracht. Interessant sind hier insbesondere die Hinweise zur Sozialversicherung und zum Meldewesen: „Grund­sätzlich gilt in Deutschland eine Meldefrist von ein bis zwei Wochen. Die Meldegesetze aller Bundesländer sehen jedoch für Personen, die im Ausland wohnen, eine Ausnahme vor. Eine Meldung ist nicht erforderlich, wenn sich diese Personen nicht länger als zwei Monate in Deutschland aufhalten.“

Dieses Informationsblatt finden Sie hier (pdf-Datei).

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Merkblatt für Arbeitgeber zur Vermittlung und Beschäftigung ausländischer Saisonarbeitnehmer

(SF, 19.07.11)
Die Bundesagentur für Arbeit hat ein Merkblatt für Arbeitgeber zur Vermittlung und Beschäftigung ausländischer Saisonarbeitnehmer mit Hinweisen zum Ausfüllen der Einstellungszusage bzw. des Arbeitsvertrages (EZ/AV) – gültig ab 1. Mai 2011 – veröffentlicht.

Dieses Merkblatt finden Sie hier.

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Erster fränkischer Spargel

(SF, 29.03.11)
Die kräftige Frühjahrssonne lässt heuer fränkischen Spargel ca. 14 Tage früher wachsen. Auf dem Spargelhof von Siegfried Tiefel in Ritzmannshof bei Fürth beginnt am 29. März 2011 die Spargelernte.

Auch ohne Bodenheizung fühlen sich die Spargelpflanzen wohl, denn eine mehrschichtige Abdeckung hält die Kälte ab, lässt aber die wärmenden Sonnenstrahlen durch. Die fränkischen Spargelbauern schauen heuer zuversichtlich in die Saison. Die Bedingungen für die Feldvorbereitungen waren ideal. Die Spargelbauern hoffen jetzt, dass auch das Wetter im April und Mai mitspielt, dann kann es für die Spargel-Liebhaber bis zum traditionellen Finale am Johannistag, am 24. Juni, eine wirklich gute Saison werden.

In Franken werden über Mittel-, Ober- und Unterfranken breit verteilt auf etwa 700 Hektar Spargel angebaut. 200 Spargelbauern sind im Spargel-Erzeugerverband Franken e.V. organisiert.

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Muster-Arbeitsverträge/ 01-2011

(SF, 17.01.11)
Muster-Arbeitsverträge wurden überarbeitet und übersetzt (Stand: Januar 2011):

Kurzfristige Beschäftigung Mehr als 3 Monate 2-3 Monate

AV-Saison-deutsch-kurzfristige-
Beschaeftigung-4-2010.doc

AV-Saison-deutsch-mehr-als-3-Monate.doc
 

AV-Saison-polnisch-kurzfristige-Beschaeftigung.doc

AV-Saison-polnisch-mehr-als-3-Monate.doc
 

AV-Saison-dt-pol-kurzfristige-
Beschaeftigung-4-2010.doc

AV-Saison-dt-pol-mehr-als-3-Monate.doc
 

AV-Saison-rumaenisch-kurzfristige-Beschaeftigung.doc

AV-Saison-dt-rum-kurzfristige-
Beschaeftigung-4-2010.doc
 
AV-Saison-rumaenisch-von-2-bis-3-Monate.doc

AV-Saison-Kroatisch-kurzfristige-Beschaeftigung.doc 

   

AV-Saison-BG-kurzfristige-Beschaeftigung.doc

AV-Saison-BG-mehr-als-3-Monate.doc
 

AV-Saison-dt-bul-kurzfristige-Beschaeftigung.doc
   

AV-Saison-dt-slowakisch-kurzfristig_2013.doc

AV-Saison-dt-sk-mehr-als-3-Mon-3-2011.doc
 

 

Geringfügige Beschäftigung Befristete Beschäftigung

AV-geringfuegige-Besch-dt-pol.doc

AV-Saison-dt-rum-befristet.doc
 
AV-Saison-dt-rum-ergaenzende-Textbausteine.doc
 
AV-Saison-dt-slowakisch-befristet_2013.doc
 
AV-Saison-kroatisch-zweisprachig-befristet_2013.docx

 

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Mäßige Spargelsaison

(SF, 14.07.10)
Recht unterschiedlich fallen die Meinungen zur Spargelsaison 2010 aus. Von „Schlechtestes Spargeljahr seit wir Spargel anbauen!“ bis hin zu „Recht zufrieden, da keine übergroßen Erntemengen, aber gute Preise!“ variieren die Einschätzungen.

Bundesweit wird mit einer insgesamt rund 20 % geringeren Spargelernte gerechnet als im Vorjahr. Für Bayern liegt nach mehreren mengenmäßigen Rekordjahren in Folge die Schätzung zumindest bei einem Rückgang in dieser Größenordnung.

Traten im vergangenen Jahr wegen den großen Temperaturunterschieden zwischen den warmen Tagen und den kühlen Nächten vermehrt hohle Stangen auf, war die Spargelqualität heuer durchwegs gut. Der Anteil an dünnen Stangen war etwas höher.

Der Anbau in Minitunneln und unter Mehrfachfolienbedeckungen brachte zufriedenstellende Ergebnisse. Trotz eines vielversprechenden Saisonstarts Anfang April blieben jedoch auch bei aufwendiger Wärmeabdeckung aufgrund der kühlen Witterung im Mai die Erträge hinter den Erwartungen zurück. Die Abdeckung mit Folie war für viele unverzichtbar. Besonders beschwerlich und aufwendig war aufgrund der andauernden Nässe und des kühlen Wetters jedoch die Spargelernte, was höhere Erzeugerpreise rechtfertigte. Positiv werteten die Spargelbauern, dass wegen der kühlen Witterung die Saison 2010 von April bis Ende Juni recht lange dauerte. Viele Betriebe schlossen die Saison erst zum traditionellen Johannistag ab.

Nach ersten Schätzungen lagen die Verbraucherpreise im LEH bis zu 30 % über dem Vorjahres­niveau. Jedoch wurde letztendlich auch aufgrund des knappen Angebots in Deutschland heuer weniger Spargel verzehrt als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch fiel unter den langjährigen Durchschnitt von 1,2 kg.

Positiv zu bewerten ist, dass die Konsumenten vorwiegend zum heimischen Spargel gegriffen haben. Nicht zuletzt weil aus den klassischen Spargelländern Griechenland, Spanien und Marokko weniger Importe auf den deutschen Markt gekommen sind. Mit Sorge werden jedoch die zunehmenden Einfuhren aus Peru gesehen, wo mit zwei Ernten im Jahr ein drei- bis vierfacher Hektarertrag erzielt wird. So kann trotz langer Transportwege Spargel aus Peru vergleichsweise preiswert in Deutschland angeboten werden.

Recht zufrieden sind die bayerischen Spargelbauern mit den Erzeugerpreisen. Im Ab-Hof-Ver­kauf blieben die Preise auf hohem Niveau durchwegs stabil. Bei knappem Angebot an deutscher Ware wurden bis Ende Mai am Großmarkt München um durchschnittlich fast 70 % höhere Preise als im Vorjahr notiert.

Die statistische Auswertung der Spargelpreise 2010 sowie eine Aufstellung über die Entwicklung des Spargelanbaus in Bayern mit Flächen- und Preisentwicklung finden Sie hier (pdf-Datei).

 

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Bayerische Spargelsaison endet traditionell an Johanni

Fränkische Spargelkönigin gekrönt
von links: Hans Höfler, Vorsitzender des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V., Birgit Kretschmann, Fränkische Spargelkönigin, Gerd Sonnleitner, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes
 

(SF, 22.06.10)
Die bayerische Spargelsaison endet auch heuer traditionell am 24. Juni, dem Johannistag. Zum Abschluss der heimischen Spargelsaison statteten die Fränkische Spargelkönigin Birgit Kretschmann aus dem Nürnberger Knoblauchsland und der Vorsitzende des Spargel-Erzeugerverbandes Franken Hans Höfler dem Präsidenten des Bayerischen Bauernverbandes Gerd Sonnleitner einen Besuch ab.

Positiv werten die Spargelbauern, dass wegen der kühlen Witterung heuer die Saison von April bis Ende Juni recht lang dauerte.

 

Die genauen Erntemengen werden erst noch ermittelt, doch rechnet Hans Höfler mit Erträgen unterhalb des mehrjährigen Durchschnitts und weit unter dem Rekordjahr 2007. Bundesweit wird in diesem Jahr die Spargelernte insgesamt rund 20 Prozent geringer ausfallen als im Vorjahr.

Traten im vergangenen Jahr wegen den großen Temperaturunterschieden zwischen den warmen Tagen und den kühlen Nächten vermehrt hohle Stangen auf, so war die Spargelqualität heuer durchwegs gut. Besonders beschwerlich und aufwendig war jedoch die Spargelernte. Hans Höfler dankte insbesondere den Erntehelfern, die bei Regen und Kälte täglich auf den Feldern arbeiteten. Immerhin wird auf fast 2.400 Hektar in Bayern Spargel angebaut, so dass trotz der unterdurchschnittlichen Erntemenge die Spargelliebhaber ausreichend mit dem Edelgemüse versorgt werden konnten.

Schon jetzt bereiten die Spargelbauern das kommende Jahr vor. Mit dem Ende der Ernte können die Spargeltriebe auswachsen und bis zu drei Meter hohe Pflanzen bilden, die den Wurzelstock wieder mit Nährstoffen und Energie für die Ernte im kommenden Frühjahr versorgen.

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Fränkische Spargelkönigin Birgit Kretschmann gekrönt

Fränkische Spargelkönigin gekrönt
Die neue Fränkische Spargelkönigin Birgit Kretschmann eingerahmt von ihren Vorgängerinnen (von links) Marion Waldmann (geb. Spachmüller), Fränkische Spargelkönigin der Jahre 2004 und 2005, Kathrin Kupfer, Fränkische Spargelkönigin der Jahre 2006 und 2007, Katharina Graf, Fränkische Spargelkönigin der Jahre 1998 und 1999, Birgit Kretschmann und Eva Boss, Fränkische Spargelkönigin der Jahre 2008 und 2009
 

(SF, 18.03.10) Wer könnte die Vorfreude auf die Mitte April beginnende Spargelsaison und den Einklang zwischen Spargel und Genuss besser vermitteln als eine Spargelkönigin?

Die neue Fränkische Spargelkönigin Birgit Kretschmann stammt aus einem Gemüsebaubetrieb im Nürnberger Knoblauchsland. Sie ist 22 Jahre alt und von Beruf Gärtnermeisterin. Mit einem feierlichen Zeremoniell krönte am 17. März 2010 die bisherige Fränkische Spargelkönigin, Frau Eva Boss aus Fürth, unterstützt von ihren Vorgängerinnen Marion Waldmann (geb. Spachmüller) aus Haag, Kathrin Kupfer aus Hausen und Katharina Graf aus Kolitzheim die neue Regentin.

 

Seit 1998 wird in Franken eine Fränkische Spargelkönigin gekrönt. Die Repräsentantin wird aus den Reihen der regionalen fränkischen Spargelprinzessinnen in geheimer Wahl vom Beirat des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V. für zwei Jahre gewählt.

Als Fränkische Spargelkönigin erfüllt Birgit Kretschmann in den nächsten beiden Jahre eine wichtige Marketingaufgabe. Sie ist Sympathieträgerin bei vielen Anlässen. Bei Spargel-Saisoneröffnungen, Spargelmärkten, Hoffesten und auf Messen stellt sie den Fränkischen Spargel vor und beantwortet die Verbraucherfragen zum Thema Spargel.

Ihr Lieblings-Spargelrezept ist Spargelsuppe mit Spätzle. Das genaue Rezept sowie weitere Informationen zur Königin, zum Erzeugerverband und zu den Möglichkeiten, frischen fränkischen Spargel direkt bei Spargelbauern einzukaufen, können hier auf dieser Webseite abgerufen werden.

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Sachbezugswerte 2010

(SF, 01.12.09)
Die Tabelle für die ab 2010 gültigen Sachbezugswerte für freie Unterkunft und Verpflegung finden Sie hier (pdf-Datei).

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Muster-Arbeitsverträge/ 12-2009

(SF, 01.12.09)
Muster-Arbeitsverträge für folgende Bereiche wurden neu erstellt (Stand: Dezember 2009):

  • Vertrag über kurzfristige Beschäftigung (hier)
  • Befristeter Aushilfsarbeitsvertrag (hier)
  • Vertrag über geringfügige Beschäftigung (hier)
  • Arbeitsvertrag für Landarbeiter (hier)
  • Arbeitsvertrag für Angestellte (hier)

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Rückblick auf die Spargelsaison 2009

Bayerische Spargelbauern mit Saison 2009 zufrieden

(SF, 07.07.09)
Recht zufrieden blicken die bayerischen Spargelbauern auf die Spargelsaison 2009 zurück. Mit einem kräftigen Wärmeschub konnte in ganz Bayern bereits mit der Saisoneröffnung Mitte April reichlich Spargel angeboten werden. Diese absatzstarke Osterzeit kam den Erzeugern zugute, da die Nachfrage schnell in Schwung kam.

Lediglich am Großmarkt bereiteten zum Saisonbeginn die großen Erntemengen und der große Anteil von hohlen Stangen Probleme. Der Direktabsatz erwies sich wieder als tragende Säule für Bayern. Die Preise konnten sich hier über die gesamte Saison gut auf dem Niveau des Vorjahres behaupten.

Vor allem im Direktabsatz und an den Wochenenden wurden die edlen Stangen flott nachgefragt. Über die Gastronomie liefen hauptsächlich an den Feiertagen im Mai und zu Pfingsten große Mengen, was dem Absatz eine wichtige Stütze gab.

Nach großen Erntemengen bereits am Saisonbeginn schwankte das Angebot allerdings immer wieder. Die Temperaturen waren sehr wechselhaft, vor allem im Mai war es nachts immer wieder recht kühl, was sich spürbar auf die Erntemengen auswirkte. Erzeuger berichten, dass vor allem an den Wochenenden und den Feiertagen die gute Nachfrage nicht immer vollständig bedient werden konnte.

Über den gesamten Saisonverlauf blieben die Erzeugerpreise im Direktabsatz annähernd stabil. Der in normalen Spargeljahren typische Trend zu rückläufigen Preisen war heuer nur sehr schwach ausgeprägt. Zum Saisonende gab es sogar eine leichte Preisstabilisierung.

Am Großmarkt gingen die Preise bis Ende Mai stetig zurück und nahmen damit den typisch saisonalen Verlauf. Nach dem Ende der Berichterstattung durch die ZMP konnten die Preise vom Münchner Großmarkt für Juli nicht mehr erfasst werden.

Die bayerischen Erzeuger waren mit der Qualität durchwegs zufrieden. Neben dem Anteil von hohlen Stangen zum Saisonbeginn war im Saisonverlauf der Anteil dünner Stangen wegen der immer wieder kühlen Witterung etwas höher. Aber mit insgesamt sehr guter Qualität und her­vorragendem Geschmack konnten die Ansprüche der Verbraucher voll erfüllt werden.

Die statistische Auswertung der Spargelpreise 2009 sowie eine Aufstellung über die Entwicklung des Spargelanbaus in Bayern mit Flächen- und Preisentwicklung finden sie hier (PDF-Datei).

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Formular Einstellungszusage/Arbeitsvertrag für polnische Saisonarbeitskräfte geändert

(SF, 08.05.09)
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat darüber informiert, dass das Formular Einstellungszusage/Arbeitsvertrag (EZ/AV) für polnische Saisonarbeitskräfte geändert wurde. Auf der Rückseite der EZ/AV wurde ein Zusatz aufgenommen. In diesem Zusatz erklärt die polnische Saisonarbeitskraft, entweder im Besitz einer E 101 Be­scheinigung zu sein oder in Polen in keinem Beschäftigungsverhältnis zu stehen, keine selbständige Tätigkeit und keine Tätigkeit in der Landwirtschaft auszuüben und nicht im Besitz der Bescheinigung E 101 zu sein.

Die neue EZ/AV finden Sie hier (pdf-Datei) sowie ein Merkblatt der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland (DVKA) zur Versicherung polnischer Saisonarbeitskräfte (pdf-Datei).

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Sachbezugswerte 2009 (Stand Oktober 2008)


(SF, 27.01.09) 
Die Tabelle für die ab dem 1. Januar 2009 gültigen Sachbezugswerte für freie Verpflegung sowie für freie Unterkunft finden Sie hier (PDF-Datei).

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Neuer Tarifvertrag für Saisonarbeitskräfte in der Land- und Forstwirtschaft ab 2009

(SF, 08.12.08)
Aufgrund heftiger Kritik wurde der Tarifvertrag für Saisonarbeitskräfte in der Land- und Forstwirtschaft nachgebessert und wieder eine Differenzierung in zwei Lohngruppen eingeführt.

Die Stundenlöhne betragen

ab 01.01.2009    
in Lohngruppe 1             5,70 €/h
in Lohngruppe 2             6,00 €/h,

ab 01.01.2010
in Lohngruppe 1             6,05 €/h
in Lohngruppe 2             6,35 €/h,

ab 01.01.2011
in Lohngruppe 1             6,40 €/h
in Lohngruppe 2             6,70 €/h.

Den Tarifvertrag, gültig ab 1. Januar 2009, finden Sie hier.

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Fränkischer Spargel bei Ministerpräsident Dr. Beckstein

(SF, 21.05.08)
Zum Höhepunkt der Spargelsaison empfing der Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein am 14. Mai 2008 die Fränkische Spargelkönigin Eva Boss und den Vorsitzenden des Spargel-Erzeugerverbandes e.V. Hans Höfler. Neben Grußworten und Fototerminen für Journalisten von TV, Presse und Funk wurden auch Fachthemen behandelt. Ein Anliegen der Spargelbauern war die Vermeidung von Täuschungen durch die „Germanisierung“ von ausländischen Herkünften. Insbesondere für geschälten Spargel forderte Hans Höfler klare Regeln zur Herkunftsangabe. Ministerpräsident Dr. Beckstein sagte seine Unterstützung für die Anliegen der Spargelbauern zu. Im Gespräch zeigte sich der Bayerische Ministerpräsident als wahrer Spargelkenner und auch Genießer der regionalen Spezialität.

Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Fränkische Spargelkönigin Eva Boss, Vorsitzender des Spargel-Erzeugerverbandes Franken Hans Höfler

Von links: Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Fränkische Spargelkönigin Eva Boss, Vorsitzender des Spargel-Erzeugerverbandes Franken Hans Höfler

Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Vorsitzender des Spargel-Erzeugerverbandes Franken Hans Höfler

Von links: Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Vorsitzender des Spargel-Erzeugerverbandes Franken Hans Höfler

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Neue Fränkische Spargelkönigin gekrönt

(SF, 14.03.08) 
Von links: Hans Höfler, Vorsitzender des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e.V., Eva Boss, Fränkische Spargelkönigin 2008/2009, Kathrin Kupfer, Fränkische Spargelkönigin 2006/2007.
Hier die offizielle Pressemitteilung.

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Sachbezugswerte 2008 (Stand Dezember 2007)

(SF, 19.12.07) 
Die Tabelle für die ab dem 1. Januar 2008 gültigen Sachbezugswerte für freie Verpflegung sowie für freie Unterkunft finden Sie hier (PDF-Datei).

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Formulare für polnische bzw. rumänische Saisonarbeitnehmer

(SF, 19.02.07/ 14.05.2007) 
Der Gesamtverband der deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände hat folgende Formulare für polnische bzw. rumänische Saisonarbeitnehmer erstellt:

  • Saisonarbeitsvertrag (für kurzfristige Beschäftigungen) (hier),
  • Ausgleichsquittung zum Ende des Arbeitsverhältnisses (hier) und
  • Freistellungsvereinbarung für unter polnisches/rumänisches Sozialrecht fallende Mitarbeiter (hier).
  • Informationsblatt zur Sozialversicherung für polnische Mitarbeiter (hier)
  • Muster einer Negativbescheinigung der rumänischen Behörde (hier)

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Sachbezugswerte 2007 und Tariflöhne (Stand Oktober 2007)

(SF, 24.01.07) 
Die Tabelle für die ab dem 1. Januar 2007 gültigen Sachbezugswerte für freie Verpflegung sowie für freie Unterkunft finden Sie hier (PDF-Datei).

Die Tariflöhne für Saisonarbeitskräfte in der Land- und Forstwirtschaft in Bayern sind seit 1. März 2003 unverändert. Für Lohngruppe I beträgt der Stundenlohn brutto 5,10 €, für Lohngruppe II 5,83 €.

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Spargel aus Franken als geschützte geographische Herkunftsangabe

(SF, 30.06.04) Am 7. Juni dieses Jahres unterzeichnete Hans Höfler im Namen aller fränkischen Spargelbauern den Antrag auf Eintragung einer geschützten Herkunftsangabe für „Spargel aus Franken“ an das Deutsche Patent- und Markenamt.

Zunehmender Wettbewerbsdruck und Schwindeleien, welche die Beliebtheit des fränkischen Spargels ausnutzten, machten diesen Schritt des Verbandes notwendig. In einer zweijährigen Arbeit wurden unterstützt durch die staatliche Beratung Unterlagen und Nachweise zusammengesammelt, so dass der gesamte Antrag einen dicken DIN A4 Leitz-Ordner einnimmt.

Damit soll Spargel aus Franken mit den Namensvarianten wie „Fränkischer Spargel“, „Franken-Spargel“ „Spargel aus dem Frankenland“, „Spargel aus dem fränkischen Anbaugebiet“ usw. in das Verzeichnis der geschützten Ursprungsbezeichnungen und der geschützten geographischen Angaben eingetragen werden. Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften führt dieses Verzeichnis gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 2081/92 des Rates vom 14. Juli 1992 zum Schutz von geographischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel.

Aufgrund des riesigen bürokratischen Aufwandes müssen mehrere Jahre für die Antragsentscheidung eingeplant werden. Für Mitbewerber zählt jedoch die Einreichung des Antrags beim Deutschen Patent- und Markenamt.

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Einkaufen beim Spargelbauern
www.spargel-franken.de

(SF, 10.04.03) Spargel ist dann am besten, wenn er frisch auf den Tisch kommt. Als Einkaufshilfe für qualitätsbewusste Verbraucher hat der Spargel-Erzeugerverband Franken e.V. daher im Internet neben Informationen und Rezepten auch einen Einkaufswegweiser eingerichtet.

Unter www.spargel-franken.de können die Angebote von ca. 70 Spargelbauern in Unter-, Ober- und Mittelfranken abgerufen werden ( hier klicken ). Die Leistungen der Bauern reichen weit über heimischen Spargel hinaus. Neben weißem und grünem Spargel werden auch zahlreiche andere fränkische Spezialitäten wie Schinken und Wein bis hin zu Beerenobst, Kartoffeln und Marmeladen angeboten. Die Suche im Internet ist denkbar einfach. Über eine Landkarte können die verschiedenen Spargelbauern in der Region herausgefunden werden.

Frisch vom Bauern, besser kann Spargel nicht sein!

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